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Jahreshauptversammlung 2018

Der Verein steuert auf ein erlebnisreiches Jahr 2018 zu

Zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung rief der Vorsitzende Hans Holl noch einmal die Höhepunkte des letzten Jahres mit dem Jubiläumskonzert zum 50-jährigen Bestehen des Frauenchores und das Chorfestival auf der Kapfenburg in Erinnerung. Dieses Jahr stünden mit dem Benefizkonzert des Rhythmus-Chors am Samstag, 28. April, sowie der „Celtic Night" am Freitag, 21. September, zwei große Ereignisse auf dem Programm. „Wir haben viel vor“, sagte Holl. „Wir werden es nur schaffen, wenn alle mit anpacken.“
Der neue Bürgermeister von Westhausen, Markus Knoblauch, lobte in seinen Grußworten die vielen Auftritte des Vereins mit den Worten: „Sie vertreten die Gemeinde wunderbar nach außen.“
Gisela Siller, die Sprecherin des Rhythmuschors, lobte in ihrer Rede die Dirigentin des Rhythmus-Chores Ulrike Roth, die den Chor seit etwa einem Jahr leitet. Beim Auftritt des Chors im vergangenen Oktober in Wasseralfingen sei es den Sängerinnen und Sängern auch darum gegangen, ihre Dirigentin „zu beeindrucken“, was dem Chor wohl durchaus gelungen sei, denn Ulrike Roth verlängerte nach einem „Probejahr“ ihr Engagement in Westhausen. Mit dem Benefizkonzert „Simply the Best“ Ende April, welches in der Mensa der Propsteischule stattfinden wird, wolle sich der Rhythmuschor einem breiteren Publikum präsentieren.
Der stellvertretende Vorsitzende Joachim Kübler richtete den Blick auf die „Celtic night“ am 21. September. An diesem Abend werden neben den beiden Chören der Concordia das Harfenensemble Sinfonia Keltica, die Kochen-Clan-Pipe-Band Unterkochen und eine kleine Band mit Klavier, Geige und Flöte die Lieder zum Mitsingen vortragen werden, mitwirken. Auch wird es wieder eine Whisky-Verkostung geben und auch der schon bekannte und beliebte „Paddy´s Pub“ mit Guinness vom Fass und Whiskysorten aus Schottland und Irland wird wieder seine Pforten öffnen.
Der Dirigent des gemischten Chores, Dmitry Fomitchev zeigte sich angesichts des Leistungsniveaus der Sängerinnen und Sänger äußerst zufrieden. Auch freute er sich über die vielen Auftritte im vergangenen Jahr, die immer sehr gut angekommen seien.
Die Schriftführerin Edith Topitsch gewährte in ihrer Rede noch einmal Einblick in die Veranstaltungen und Sitzungen des vergangenen Vereinsjahres, bevor die Kassiererin Annette Graser ihren Kassenbericht vortrug. Angesichts der gestiegenen Ausgaben wurde von der Versammlung eine Beitragserhöhung beschlossen, um so auch für die Zukunft gerüstet zu sein.
Nach der Entlastung der Vorstandschaft durch den stellvertretenden Bürgermeister Eberhard Viert wurden bei den anstehenden Wahlen alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

 

Benefizkonzert Rythmus-Chor

 

 

Konzert 2017

Das „Wunder von Westhausen“ feiert 50. Geburtstag

Frauenchor des Gesangvereins beschert über 300 Gästen ein feines Konzert.
Über 300 Gäste erlebten beim Festakt zum 50-jährigen Bestehen des Frauenchors der Concordia Westhausen ein feines Konzert. „Nach unserem 150-jährigen Jubiläum 2016 dürfen wir schon wieder ein Jubiläum begehen“, freut sich Concordia-Vorsitzender Hans Holl. Die gelungene Mischung aus Konzert und Festakt kam sehr gut an.
Unter den Gästen waren die Abgeordneten Leni Breymaier und Winfried Mack, Bürgermeister Herbert Witzany, Monika Rockmeier und Frank Hosch vom Eugen-Jaeckle-Gau, Pfarrer Matthias Reiner, Propsteischulrektor Günter Vogt und Raiffeisenbank-Vorstand Gerd Rothenbacher.
Die Laudatio hielt Maximilian Fischer, der vor 50 Jahren Initiator für die Gründung des Frauenchors war. „Das ‘Wunder von Westhausen’ wurde die Gründung genannt“, erzählt Fischer. Denn vor 50 Jahren war die Concordia ein reiner Männerchor. „Undenkbar, dass in diese illustre Runde Frauen hinzukommen sollten. Die Meinungen darüber waren geteilt“, sagte Fischer. Nach einigen Diskussionen war die Gründung des Frauenchors dann aber doch beschlossene Sache. Und Männer, die mit ihrem Austritt aus dem Gesangsverein gedroht hatten, blieben doch. Mehr noch: Die Mitgliederzahl von 39 Männern wuchs beinahe über Nacht auf 71 an. „Die Männer haben mit dem unglaublichen Beitritt von 70 jungen Frauen und Mädchen, in dem im März 1967 neu gegründeten Frauenchor, gleichgezogen“, so Fischer. Die Legende vom „Wunder von Westhausen“ war geboren. Und das rechtzeitig vorm 100. Geburtstag der Concordia Westhausen.

Hebamme Maximilian Fischer
Helga Mühlich ist eine von fünf Gründungsmitgliedern, die bis heute aktiv im Frauenchor mitsingt. Sie erinnert sich an die erste Singstunde am 26. April 1967. „Die Männer waren sehr skeptisch. Von Aushorchen und Aufpassen, was oder wie viel bei den Männern getrunken wird, war die Rede“, schmunzelt Mühlich und verrät, dass auch die Nachsingstunden der Frauen sehr schön und stets sehr lang waren. „Bei den Vorbereitungen auf das 100-jährige Concordia-Jubiläum, wurden wir Frauen von Chorleiter Maximilian Fischer gebeten, unsere Familienplanungen auf einen Termin nach der Jubiläumsfeier zu legen“, lacht Mühlich. Die „Hebamme“ Fischer, habe viel zum Erfolg des Frauenchors beigetragen, sagt sie.
In den fünf folgenden Jahrzehnten durfte die Concordia die Blüte ihres Erfolgs erleben. Gemeinsame Auftritte mit Musikern des Radio-Symphonie-Orchesters Stuttgart waren Höhepunkte der Chöre der Concordia. Aktuell singen 28 Frauen im Frauenchor.
Das gesangliche Festprogramm war ein schöner Rückblick auf die Anfänge des Frauenchors. Mit „O Welt, wie bist du schön“ und „Nachtigall, ich hör dich singen“ trug der Frauenchor zwei Stücke der ersten Stunde vor. Weitere Auftritte als gemischter Chor und Soli des stellvertretenden Concordia-Vorsitzenden Joachim Kübler bereicherten das Programm in der Turn- und Festhalle. Die Gesamtleitung hatte Dmitry Fomitchev. Begleitet wurden die Chöre vom Salonorchester, geleitet von Cosima und Filip Marius.

Jahreshauptversammlung 2017

Mit zwei neuen Chorleitern in ein neues Jubiläumsjahr

Die 151. Jahreshauptversammlung des Gesangvereins Concordia e.V. am 30. März 2017 stand ganz unter dem Zeichen von zwei neuen Chorleitern. In seinem kurzweiligen Jahresrückblick berichtete der 1. Vorsitzende Hans Holl, dass man nach dem plötzlichen Weggang von Peter Waldenmaier nach dem großartigen Erfolg mit dem Jubiläumskonzert im Oktober 2016 doch sehr schnell für beide Chöre mit Ulrike Roth (Rhythmus-Chor) und Dmitry Fomitchev (Gemischter Chor) zwei hervorragende und kompetente Chorleiter gefunden habe. Man spüre den Ruck, der durch beide Chöre geht und die sich freuen, dass ein Neubeginn so schnell möglich war. Der Stammchor kann sich nun ganz dem anstehenden Jubiläum „50 Jahre Frauenchor“ am 28. Oktober 2016 widmen. Holl bedankte sich in diesem Zusammenhang bei Ria Bullinger und dem 2. Vorsitzenden Joachim Kübler, welche den Gemischten Chor in der Zeit der Vakanz geleitet haben. Die Schriftführerin Edith Topitsch blickte in ihrem Vortrag nochmals auf das großartige Jubiläumsjahr und ließ Auftritte der Original Donkosaken Serge Jaroff, den Festakt mit dem damaligen Kultusminister Andreas Stoch, sowie das Konzert des Rhythmus-Chores und das Jubiläums-Konzert mit großem Orchester und Solisten des Stamm-Chores Revue passieren. Auch die Rhythmus-Chorsprecherin Gisela Siller führte nochmals die Auftritte und sonstige Aktivitäten des Rhythmus-Chores vor Augen. Der 2. Vorsitzende Joachim Kübler, der den Gemischten Chor seit Januar vorläufig als Dirigent übernommen hatte, bedankte sich in seiner Rede nochmals ausdrücklich bei den Chormitglieder, die in der dirigentenlosen Zeit trotz alledem fleißig die Singstunden besucht haben, um somit einen Grundstock für das anstehende Jubiläumskonzert im Oktober mit Solist und Orchester zu legen. Die Kassiererin Annette Graser legte ein umfassendes Zahlenwerk über die Ausgaben und Einnahmen während des Jubiläumsjahres vor und die Kassenprüfer Johann Eberlein und Stephanie Klotzbücher attestierten ihr eine hervorragende und ordnungsgemäße Kassenführung. Auf Antrag von Ehrenmitglied Josef Weis wurde die gesamte Vorstandschaft von den Mitgliedern einstimmig entlastet, so dass mit den Neuwahlen begonnen werden konnte. Nachdem der 2. Vorsitzende Joachim Kübler, die Schriftführerin Edith Topitsch und die Beiratsmitglieder Brigitte Kirsch und Michaela Schmotz, sowie die Notenwartin Gabi Wettemann in ihre Ämtern einstimmig wiedergewählt wurden, durfte sich Hans Holl bei der scheidenden Notenwartin Anne Steidle für ihre Arbeit bedanken und die neue Notenwartin Agnes Viert willkommen heißen. In Abwesenheit wurde Andrea Hahn zur neuen Kassenprüferin gewählt, da Johann Eberlein für das Amt nicht mehr zur Verfügung stand. Die Versammlung bestätigte auch die Wahl von Joachim Kübler zum musikalischen Leiter des Gemischten Chores – ein Amt, welches es in dieser Form noch nicht gab und vom Ausschuss der Concordia neu ins Leben gerufen wurde. Mit dem gemeinsamen Lied „Lieder“ beendete der 1. Vorsitzende die 151. Jahreshauptversammlung.

 

Concordia Konzert 2016

Die Concordia Westhausen beschließt mit „Klänge der Freude“ ihr Jubiläumsjahr

Mehr als 350 Gäste sind zum Abschlusskonzert des Jubiläumsjahres der Concordia Westhausen in die Festhalle gekommen. Begleitet vom großen Orchester „Ensemble Variable“ aus Schwäbisch Gmünd boten die Sängerinnen und Sänger des Chors ihren Zuhörern ein fantastisches Hörerlebnis.

 Die Concordia Westhausen beschließt ihr Jubiläumsjahr mit einem großartigen Konzert.

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres der Concordia sollte es noch einmal etwas ganz Besonderes sein. „150 Jahre feiert man schließlich nur einmal“, sagte der Vorsitzende des Chors, Hans Holl. Viele Feierlichkeiten und Höhepunkte hatte der traditionsreiche Gesangverein in diesem Jahr über die Bühne gebracht. Mit einem Jubiläumskonzert unter dem Motto „Klänge der Freude“, wollte sich die Concordia bei ihren vielen Gönnern, Freunden und Gästen für das tolle Jahr bedanken. „Die Klänge der Freude sollen vor allem ihnen viel Freude bringen“, sagte der zweite Vorsitzende der Concordia, Joachim Kübler. Für Kübler gab es allerdings wenig Grund zur Freude. Der Solist und Tenor des Chores war kurzfristig an einer Angina erkrankt. Kübler schmerzte das sehr, denn er hatte sich wochenlang intensiv auf seine Auftritte vorbereitet. Nun musste er seinem Bruder Markus Kübler bei seinen Gesangparts, bis auf einen, den Vortritt lassen. Dieser machte seine Sache sehr gut, genauso wie ein weiterer Bruder von Joachim Kübler, der Baritonsolist Stefan Kübler. Sopranistin Christine Maile-Zirps hatte als dritte Solistin im Bunde beim Stück „Ich bin die Christel von der Post“ einen ebenfalls beachtenswerten Auftritt. Das Konzert war eine gelungene Mischung aus Chorgesang, den Auftritten der Solisten, dem Orchester „Ensemble Variable“ unter der Leitung von Monika Böhm und dem Pianisten Joachim Bilek. Gemeinsam machten sie das Jubiläumskonzert zu einem echten Hörgenuss. Unter der Gesamtleitung von Peter Waldenmaier steigerten sich die Akteure musikalisch als auch gesanglich von Stück zu Stück. Der Abend war eine herrliche Begegnung mit bekannten und beliebten Melodien aus Oper und Operette. Dazu gehörte zum Beispiel der Einzugsmarsch aus dem Zigeunerbaron von Johann Strauß Sohn oder das Lied an die Freude von Ludwig van Beethoven. Die 350 Gäste in der Festhalle, darunter Schirmherr Bürgermeister Herbert Witzany, Landrat Klaus Pavel und Bundestagsabgeordneter Roderich Kiesewetter (CDU), hielt es am Ende des Konzerts nicht mehr auf den Stühlen. Stehend bedankten sich das Publikum bei der Condordia Westhausen und ihrer musikalischen Begleitung.

Artikel von Martin Bauch
Erschienen in der Ipf- und Jagstzeitung am 24.10.2016

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Aktuelles:


Singstunden:
Rhythmus-Chor immer mittwochs um 20 Uhr in der Propsteischule.
Gemischter Chor immer donnerstags um 19.30 Uhr in der "Sonne".