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Concordia Konzert

Lieder der Freude gesungen

Die Concordia Westhausen präsentiert zum Ende ihres Jubiläumsjahres bekannte Melodien aus Oper, Operette und Klassik.

 Die Concordia Westhausen beschließt ihr Jubiläumsjahr mit einem großartigen Konzert.

Ein Grund zu feiern sind 150 Jahre allemal. Dass die Concordia Westhausen feiern kann, hat der Gesangverein im Jubiläumsjahr gleich mehrfach bewiesen. Beim Konzert „Made in Germany“, mit den Don Kosaken Serge Jaroff oder beim großen Jubiläumsfestabend. Mit dem Konzert „Klänge der Freude“ setzte die Concordia nun einen weiteren Höhepunkt. „Wer hat Lust auf Oper, Operette und klassische Musik?“, bereits im Sommer 2015 suchten Hans Holl und Joachim Kübler nach Sängerinnen und Sängern. Mit dem Ziel vor Augen, zusammen mit einem großen Orchester zu singen, wurde seither wöchentlich geprobt. Dass sich der Aufwand gelohnt hat, erlebten in der Turn- und Festhalle Westhausen rund 350 begeisterte Gäste. Ein bunter Strauß bekannter Melodien, die schönsten Lieder von Johann Strauss, Beethoven oder Jacques Offenbach reihten sich aneinander. Das Orchester „Ensemble Variable“ aus Schwäbisch Gmünd spielte mit einem Frühlingsstimmenwalzer den Auftakt. Mit „Grüß Euch Gott“ stimmten die 45 Sängerinnen und Sänger der Concordia frohgelaunt auf einen munteren Abend ein. Der Einzugsmarsch aus dem Zigeunerbaron punktete mit wahrer Lebensfreude und hinterließ einem das Gefühl, mitten unter fröhlichen, bunt gekleideten Menschen auf einem lebendigen Marktplatz zu stehen. „Getragen von Sehnsucht“ war aber auch der Gefangenenchor aus „Nabucco“ und „Wenn das Lagerfeuer glüht“ konnten die „Concordianer“ auch schon mal zum Jägerchor werden. Im Herzen verbunden fühlten sich alle bei „Brüderlein und Schwesterlein“ von Johann Strauss. Als pfiffige Briefträgerin und Solistin mit ausdrucksreicher, fülliger Sopranstimme zeigte sich Christine Mairle-Zirps mit einem Lied aus der Operette „Ich bin die Christel von der Post“. Nicht weniger stimmgewaltig präsentierten sich die Brüder Markus (Tenor), Stefan (Bariton) und Joachim (Tenor) Kübler. Die Klavierbegleitung übernahm Joachim Bilek. Peter Waldenmaier, musikalische Leiter der Concordia, der Orchester, Männerchor und gemischten Chor zusammen dirigierte, sagte am Ende: „Ein Projekt, das mit nur wenigen Stunden gemeinsamen Übens am Ende harmonisch und klanglich sehr gut geklappt hat.“ Das Publikum zollte jedenfalls mit stehendem Applaus seinen Respekt und forderte vehement eine Zugabe.

Artikel von Doris Weber
Erschienen in der Schwäbischen Post am 24.10.2016

 

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