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Konzert der Don Kosaken Serge Jaroff

Von der Kraft der Töne zur Macht der Liebe

Das Ensemble „Don Kosaken Serge Jaroff“ begeisterte in der Turn- und Festhalle in Westhausen 350 Musikfreunde

Über 300 Besucher kamen zum Konzert der „Don Kosaken Serge Jaroff“ in die Turn- und Festhalle. Ihre stehenden Ovationen für die aus vielen Fernsehsendungen und etlichen CD-Einspielungen bekannten 14 osteuropäischen Profisänger und ihren Leiter Wanja Hlibka haben diese mit Zugaben beantwortet.

„Ein Leckerbissen großer Gesangsakrobatik wartet auf Sie“, versprach Concordia-Vorsitzender Hans Holl zur Begrüßung, sichtlich erfreut, „dass so viele zum Auftakt unseres Jubeljahres gekommen sind“. Sein 150-jähriges Bestehen feiert der „Gesangverein Concordia Westhausen“ mit weiteren großen Konzerten in diesem Jahr. Näheres darüber berichtete später der 2. Vorsitzende Joachim Kübler. Er ist Solist und „Männerstütze“ im gemischten Chor der Concordia und dankte den Don Kosaken: „Mit sanften glockenreinen Stimmen, bis hin zum tiefen Bass mit düsteren und dunklen Schattierungen habt ihr uns das Spektrum der Musik näher gebracht.“ Ein Fanal war die Eröffnung mit einem „Credo“ aus Messgesängen der russisch-orthodoxen Kirche, dem weitere folgten. Für den ersten Teil des Konzerts hatte der musikalische Leiter Wanja Hlibka sakrale Musik ausgewählt. Selbst geübte Westhausener Sänger waren sich nicht schlüssig darüber, welche der 14 Don Kosaken nun als Tenor,- Bariton- oder Basssänger einzuordnen wären. Die eindrücklichen Vorträge des Ensembles waren das Thema bei Gesprächen in der Pause. Es hatte den Anschein, als ob jeder der studierten Vokalsolisten über die Kunst verfüge, seine Stimmbänder über drei Oktaven zu modulieren und das vom feinsten „pp mit Crescendo bis zum ff.“ Wenn sich unzählige literarische Werke seit alters mit der Ergründung „der russischen Seele“ befassen, konnte man bei den Don Kosaken fühlend vermuten, sie hätten mit ihrer Art zu singen einen Schlüssel dafür gefunden. Mit ihren fulminant vorgetragenen georgischen Volksliedern und Arien aus Tschaikowskis Werken taten sie das, mit den „Abendglocken“, dem „einsamen Glöcklein“, der Ballade über die 12 Räuber und „Moskauer Nächte.“ Als man schließlich auch „Kalinka“ huldigte, löste sich ein Bann andachtsvollen Schweigens, in den das Publikum verharrend gefallen schien. Jetzt fielen die Zuhörer klatschend in den Rhythmus ein. Mit dem Choral „Ich bete an die Macht der Liebe“, das als „Gebet“ im Großen Zapfenstreich deutscher Heeresmusikcorps vor der abschließenden Nationalhymne erklingt, beschlossen auch die Don Kosaken den eindrucksvollen Abend.

Artikel von Franz Mayer
Erschienen in der Schwäbischen Post am 7.3.2016

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