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Concordia Festakt

Große Feier zum 150. Geburtstag

Kultusminster Andreas Stoch redet beim Jubiläumsfestakt der Concordia Westhausen

Mit Grußworten, Liedern, Musikvorträgen und Geschenken haben viele Gäste der Concordia Westhausen zum 150-jährigen Bestehen gratuliert. Prominentester Gast war der Stuttgarter Kultusminister Andreas Stoch, der vor 250 Besuchern in der Turn- und Festhalle Vereinsgemeinschaften als Keimzellen eines vitalen Staatsgebildes befand und die Musik „als größte Bürgerinitiative des Landes“.

 

Er empfahl seinen Zuhörern unter anderem, neue medizinische Erkenntnisse zu beachten, nach denen täglich 10 bis 15 Minuten Singen und Trällern zum Stressabbau empfohlen werde und zitierte aus dem Volksmund: „Wo man singt das lass dich ruhig nieder, denn böse Menschen haben keine Lieder.“
Concordia-Vorsitzender Hans Holl sagte „Singen ist eine Sprache die auf der ganzen Welt verstanden wird“ und begrüßte unter Ehrengästen und Weggefährten den ehemaligen Concordia-Dirigenten Maximilian Fischer. Bürgermeister Herbert Witzany, Schirmherr der Concordia im Jubeljahr, dankte ihr als einem der ältesten Kulturträger der Gemeinde, und dem Kultusminister für seinen Einsatz um den Ausbau der Westhausener Propsteischule zur Gesamtschule.
Landtagsabgeordneter Winfried Mack sprach sein Grußwort auch für den anwesenden Landrat Klaus Pavel und blendete dabei zurück in die Jahre nach der Revolution 1848, „als Vereine und mit ihnen verantwortungsbewusste Bürger entstanden“. Als Vertreter der örtlichen Vereine gratulierte Manfred Winter.
Die Gesangvereine Lauchheim und Lippach brachten ihrem Patenkind Geburtstagsständchen. In der von Brigitte Kirsch maßgeblich mitverfassten Festschrift, die auch eine Chronik der Raumschaft Kapfenburg darstelle, fände man auch etwas über freundschaftliche Bande von „Sängern unter der Kapfenburg“, sagte der Moderator des Abends, Joachim Kübler. Erließ um seine guten Beziehungen zu Kultusminister Stoch wissen, mit dem er in Giengen das Gymnasium absolvierte und bedankte sich bei Gratulanten mit [einem...] „kleinen Steiff-Bären.“
Eine Jubiläumsurkunde gab es vom Deutschen Chorverband, überbracht von Wolfgang Oberndorfer, und als Vertreter der erkrankten Vorsitzenden des Eugen-Jäckle-Chorverbands, Jutta Mack, sprach Rainer Grundler. Eine besondere Ehrung vom Verein und Verband gab es für den 60 Jahre aktiven Sänger Wolfgang Mühlich und den zweiten Concordia-Vorsitzenden Joachim Kübler, der 40 Jahre aktiv singt, Dirigentenqualifikation besitzt, als Solosänger einen Namen hat und seit zehn Jahren die „Concordia beflügelt.“
Im Archiv der Concordia hatte Joachim Kübler eines der ersten gesungenen Lieder von 1866, dem Gründungsjahr gefunden, ein „Grüß Gott“ als vierstimmiger Männerchor, den Peter Waldenmaier, Concordia-Dirigent und Gauchormeister mit dem Männerchor des Jubelvereins zu Gehör brachte. Den Abend umrahmten auch gemischter Chor und Rhythmuschor des Vereins, die Violinisten Cosima und Filip Marius aus Sontheim und Pianistin Ingeborg Strohm-Scheurer.

Artikel von Franz Mayer
Erschienen in der Ipf- und Jagstzeitung am 10.4.2016

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