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Concordia Westhausen bereitet sich auf 150 Jahr-Feier vor

Erste Vorbereitungen wurden an der 148. Jahreshauptversammlung getroffen

Im Jahr 2016 feiert der GV Concordia Westhausen seinen 150. Geburtstag. So ein Fest muss richtig und gut vorbereitet und gefeiert werden, so der 1. Vorsitzende Hans Holl.
Nur wenige Minuten später war ein Festausschuss gegründet und Holl lies seinen Gedanken freien Lauf.
Auftakt im Frühjahr 2016 wird der Chorverbandstag des Eugen-Jaekle-Chorverbandes in Westhausen sein. Verbandschorleiter Uli Meier kündigte eine neu ins Leben gerufene Chorolympiade an, die evtl. auch im Jubiläumsjahr in Westhausen ihre Premiere feiern könnte, und der 2. Vorsitzender Joachim Kübler sprüht heute schon von Ideen, wie das Jubiläumsjahr und das Jubiläumskonzert aussehen könnten.

Bei der Concordia in Westhausen war im letzten Vereinsjahr mächtig was los.
39 Singstunden, 7 kirchliche und 16 gesellige Veranstaltungen mussten gemeistert werden.
Dazu kamen noch 4 unvergessliche Höhepunkte.

-          Die Kooperation Schule-Verein beim Sommerfest der Concordia
-          Das Konzert „Irish & Scottish Folk“ unter der maßgeblichen Federführung  des Rhythmuschores
-          Der Gospelworkshop mit der Gospelsängerin Syou  Isabelle Ngnoubamdjum
-          Eine spezielle Singstunde mit Kathy Heideprecht, welche die Hauptdarstellerin im Musical „Sister Akt“, Frau Zodwa Selele, hervorragend vertreten hat.

Gisela Siller, Sprecherin vom Rhythmus-Chor, berichtete charmant und sprachgewandt von den Aktivitäten des Rhythmuschors und des Gemischten Chors, da die Schriftführerin Irmgard Schumacher entschuldigt war. „Aller guten Dinge sind drei“ sagte sie sich und verlas dann noch den Bericht der erkrankten Kassiererin Annette Graser.
Horst Kockler bestätigte eine sehr exakte und saubere Kassenführung.
Chorleiter Peter Waldenmaier war sehr angetan von der Kooperation mit der Propsteischule. Zwischenzeitlich ist die Chor AG von anfangs 15 auf 30 Schüler angestiegen.
Bürgermeister Herbert Witzany überbrachte die Grüße der Gemeinde, dankte allen Sängerinnen und Sängern für ihr großes Engagement und für die vielen kulturellen Veranstaltungen, an denen die Concordia im vergangenen Jahr mitgewirkt hatte.
Gerne entlastete er eine so aktive Vorstandschaft.
Der 2. Vorsitzende Joachim Kübler leitete die anstehenden Wahlen: Der 1. Vorsitzende Hans Holl, Kassiererin Annette Graser, Kassenprüfer Johann Eberlein, Frauenchorsprecherin Gisela Siller, Beiräte Marina Holl, Edith Topitsch, Erika Balle, Martin Schlipf wurden für weitere zwei Jahre gewählt. Für die beiden ausscheidenden Beiräte Manuela Schiele und Horst Kockler kamen Antonie Vogt und Volker Ostermann neu in den Beirat.
Unter dem Punkt „Verschiedenes“ erläuterte Joachim Kübler seine Ideen und den Stand der Vorbereitungen für das diesjährige Konzert mit dem Titel „Glanzlichter“ am 11. Oktober 2014, welches wieder vom Gemischten und vom Rhythmus-Chor der Concordia gestaltet wird. Und soviel sei jetzt schon verraten: das für das letzte Jahr gebaute irische „Paddy´s Pub“ wird auch in diesem Jahr wieder zu seinen Ehren kommen.
„Es muss einfach mal gesagt werden“,so der 1. Vorsitzende Hans Holl, der am Ende der Generalversammlung sagte:
„Liebe Sängerinnen, liebe Sänger, ich bin so stolz auf Euch,
denn es gibt nur wenige Vereine im EJCV, die seit nunmehr 3 Jahren, zweistündige Konzerte ganz ohne Gastchöre veranstalten können.“
Mit dem Lied „You raise me up” vorgetragen vom Rhythmuschor wurde diese 148. Generalversammlung der Concordia beendet.

 

Spendenaktion 2014

Concordia spendet 1.000 Euro beim ökumenischen Gottesdienst in Westhausen

"Ach, war der Gottesdienst heute wieder schön; so richtig befreiend, beflügelt." Diese selten ausgesprochenen Sätze hörte man nach dem ökumenischen Gottesdienst auf dem Kirchplatz am Sonntag, dem 26. Januar 2014.

Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde mit seiner Leiterin Rahel Merks hatte den Gottesdienst mit dem Lied „Seid nicht bekümmert“ eröffnet. Der Rhythmuschor der Concordia, der katholische und evangelisch Kirchenchor sangen gemeinsam den Lobpreis „Jesus, you are my Life“ und „Holy is the lamb of God“. Alle Lieder wurden von Peter Waldenmaier dirigiert.

Am Ende des feierlichen Gottesdienstes eröffnete der Rhythmus-Chor die Spendenübergabe mit dem Lied „Amazing Grace“, das auch beim Gospelkonzert im vergangenem Jahr mit der bekannten Gospelsängerin Siyou Isabelle Ngnoubamdjum gesungen wurde.

Pfarrerin Damaris Langfeldt (3. von links) und der katholische Pfarrer Matthias Reiner (4. von links) waren hoch erfreut über einen Scheck von je 500 Euro, den Hans Holl (5. von links), der 1. Vorsitzende der Concordia Westhausen, den Kirchenpflegern Sonja Rief (2. von links) von der evangelischen Kirchengemeinde und Erich Hoffmann von der katholischen Kirche (1. von links) übergab.

830 Euro hatte der Überschuß des Gospelworkshops mit Abschlusskonzert in der katholischen Kirche St. Mauritius im November vergangenen Jahres erbracht. Diesen Betrag rundete die Vereinskasse der Concordia auf 1000.00 € auf.

Die Spende soll ein kleines Dankeschön für die Benutzung der kirchlichen Räume im Pacellihaus und im evangelischen Gemeindehaus sein. In beiden Häusern stehen in naher Zukunft Umbauarbeiten und Reparaturen an. Es soll auch die ohnehin schon sehr gute Zusammenarbeit zwischen Verein und Kirche stärken.

 

Ipf und Jagstzeitung Kritik

Im Kilt singt es sich gut

Die Concordia Westhausen begeistert mit „Irish & Scottish Folk“

Solist Joachim Kübler brillierte mit „Myfanwy“, natürlich stilecht im Kilt. (Foto: Schneele)

 

WESTHAUSEN Warum nur von Irland und Schottland träumen? In Westhausen haben sich die Besucher des Konzerts der Concordia in die Welt des „Irish & Scottish Folk„ verführen lassen und Musik und Traditionen der Kelten erlebt. Es versprach ein beeindruckender Abend voller mitreißender Musik zu werden, den man am Schluss mit dem Prädikat Extraklasse bezeichnen musste. Und wer Lust auf eine Whisky-Probe oder ein Glas Guinness vom Fass hatte, für den der eigens für diesen Abend aufgebaute „Paddy‘s Pub“ für das richtige Feeling.

In Westhausen drehte sich alles um die karierte Welt in Kilt und Tartan, und so war auch Joachim Kübler, ein geübter Irlandreisender mit einer aufwändigen schottischen Tracht ausgestattet. Er hatte das Programm zusammengestellt und moderierte Geschichten, Namen und Interessantes aus dem Genre. Die musikalische Gesamtleitung oblag Peter Waldenmaier. Mit seinem professionellen Dirigat stand er in seinem Kilt und karierter Schärpe am Pult.

Wenn Waldenmaier mit seinen Chören auf der Bühne steht, hält es keinen lange ruhig auf den Stühlen und es wird geklatscht und geschunkelt. Mit einem mitreißenden Repertoire von legendären irischen und schottischen Volksliedern wurde zum Teil getragen, aber auch mit viel Schwung, Temperament und Bewegung vom Rhytmuschor das Konzert eröffnet. Den Song „You raise me up“ begleitete Ida Wunderlich auf der Geige und bei dem weltberühmten Lied „Mull of Kintyre“ gehörten natürlich Dudelsackspieler mit auf die Bühne. Auf der Querflöte spielte Ina Wild. Die „Kocher Clan Pipe Band“ präsentierte die Einzigartigkeit der schottischen Musik mit dem Klang ihrer Bagpipes und dumpfen Tönen der Drumbs. Durch ihr überzeugendes und lebendiges Spiel vermittelten sie gute Laune und Partystimmung. Bei ihrem weiteren Auftritt wurde zudem ihr Didgeridoo als rhythmisches Begleitinstrument wunderbar eingesetzt.

Danach hieß es Bühne frei für die Tanzgruppe der Siebenbürgen Sachsen, Kreisgruppe Aalen, für zwei beschwingte schottische Bühnentänze. Der Gemischte Chor zeigte, dass irische Lieder auch mit deutschem Text brillant klingen können. Solist Joachim Kübler mit seiner grandiosen Stimme erzählte zusammen mit dem Männerchor die Liebesgeschichte einer walisischen Königstochter im Lied „Myfanwy“. Die Musikgruppe mit Ida Wunderlich mit typisch irischer Gitarre und den obligatorischen Geigen verzauberte mit drei schottischen Melodien die Gäste durch die Vielfalt der schottischen Musik und Fiddle-Spiel.

Den echten irischen Harfen der Sinfonia Celtica unter Susanne Engel gehörte dann die Bühne. Die vier Spielerinnen konnten mit ihren Himmelsklängen die Zuhörer in Bann nehmen, die durch die zarten und beschwingten Töne einer Flötenbegleitung komplettiert wurde.

Wie gewöhnlich kommt das Highlight des Konzerts zum Schluss. Der Rhythmuschor bot Allerfeinstes aus der irischen Volksmusik lebhaft und mit Elan. Insbesondere bei „Whiskey in the Jar“, das von Joachim Bilek mit dem Klavier begleitet wurde. Als letzter Song durfte, von beiden Chören vorgetragen, „Amazing Grace“ hervorragend dargeboten, nicht fehlen. Im Saal konnte man eine Gänsehautstimmung regelrecht fühlen. Ein tobender Applaus und Standing Ovation war verdienter Lohn für alle Konzertbeteiligte.

(Erschienen in der Ipf & Jagst Zeitung vom 17.10.2013, Autorin: Renate Schneele)

Bilder zum Konzert sind in unserer Bildergalerie

 

Begeisterung für Chorkonzert 2013

Schottische und irische Klänge

Irisch-schottischer Abend in Westhausen sorgt für ein ausverkauftes Konzert

Das diesjährige Konzert der Concordia Westhausen am Samstagabend war ein grandioser Erfolg. Neben den beiden Chören unter der Gesamtleitung von Peter Waldenmaier waren Solist Joachim Kübler, Joachim Bilek am Piano, Ida Wunderlich an der Geige, Ina Wild mit der Flöte und Wolfgang Röhrl an der Gitarre mit von der Partie.


Es war ein grandioser Abend mit irischer und schottischer Folk-Musik, zu dem der Gesangverein Concordia Westhausen eingeladen hatte. Da viele Iren in der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Amerika auswanderten, blieb ihre Musik in der USA lebendig. Von dort aus trat der Irish Folk seinen Siegeszug durch die ganze Welt an. Am Samstag revolutionierten unzählige Akteure diese Musik in Westhausen und boten einen Querschnitt durch die verschiedenen Musikstile beider Länder. Als Huldigung an den großen schottischen Dichter Robert Burns eröffnete der Rhythmuschor den Abend mit einem seiner Werke: „Gin a body“. Dann begeisterten sie mit der inoffiziellen Hymne der Stadt Dublin: der Ballade „Molly Malone“.

Danach machten die ambitionierten Sänger einen Sprung nach Schottland, um die beiden Länder gesanglich mit „Mull of Kintyre“ zu verbinden. Denn, so erinnert Solist Joachim Kübler, der den Abend geistreich und liebevoll moderierte, „das Mull of Kintyre ist das Irland am nächsten liegende Kap im Süden der schottischen Halbinsel.“ Die „Kochen Clan Pipe Band“ begleite den Rhythmuschor mit Dudelsäcken bei diesem Stück. Die Tanzgruppe der Siebenbürgen Sachsen aus Aalen lockerte den Abend mit Tanzeinlagen auf. Der gemischte Chor trug die wunderschöne Komposition, „Des Sommers letzte Rose“ vor.

Joachim Kübler glänzte mit einem Solo: Er „erzählte“ zusammen mit dem Männerchor die Geschichte des Mädchens „Myfanwy“ – und zwar auf Walisisch. Daran schlossen sich wieder irische Volkslieder an, gespielt von einer eigens dafür zusammengestellten Band, voller Rhythmus und Leidenschaft.

Susanne Engel entführte mit ihren Spielerinnen in die Welt der Kelten und setzte einen Kontrastpunkt mit den irischen Harfen. Gekrönt wurde der Abend mit „Scarborough fair“. Spätestens bei den Whiskyproben im authentisch gestalteten Concordia-Pub „Paddy“ kam die Erleuchtung.

Autorin: Susanne Rötter
Der Beitrag erschien am 14. Oktober 2013 in der "Schwäbischen Post".
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der "Schwäbischen Post".

 Bilder des Konzerts sind in unserer Bildergalerie

Aktuelles:


Singstunden:
Rhythmus-Chor immer mittwochs um 20 Uhr in der Propsteischule.
Gemischter Chor immer donnerstags um 19.30 Uhr in der "Sonne".