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Ipf und Jagstzeitung Kritik

Im Kilt singt es sich gut

Die Concordia Westhausen begeistert mit „Irish & Scottish Folk“

Solist Joachim Kübler brillierte mit „Myfanwy“, natürlich stilecht im Kilt. (Foto: Schneele)

 

WESTHAUSEN Warum nur von Irland und Schottland träumen? In Westhausen haben sich die Besucher des Konzerts der Concordia in die Welt des „Irish & Scottish Folk„ verführen lassen und Musik und Traditionen der Kelten erlebt. Es versprach ein beeindruckender Abend voller mitreißender Musik zu werden, den man am Schluss mit dem Prädikat Extraklasse bezeichnen musste. Und wer Lust auf eine Whisky-Probe oder ein Glas Guinness vom Fass hatte, für den der eigens für diesen Abend aufgebaute „Paddy‘s Pub“ für das richtige Feeling.

In Westhausen drehte sich alles um die karierte Welt in Kilt und Tartan, und so war auch Joachim Kübler, ein geübter Irlandreisender mit einer aufwändigen schottischen Tracht ausgestattet. Er hatte das Programm zusammengestellt und moderierte Geschichten, Namen und Interessantes aus dem Genre. Die musikalische Gesamtleitung oblag Peter Waldenmaier. Mit seinem professionellen Dirigat stand er in seinem Kilt und karierter Schärpe am Pult.

Wenn Waldenmaier mit seinen Chören auf der Bühne steht, hält es keinen lange ruhig auf den Stühlen und es wird geklatscht und geschunkelt. Mit einem mitreißenden Repertoire von legendären irischen und schottischen Volksliedern wurde zum Teil getragen, aber auch mit viel Schwung, Temperament und Bewegung vom Rhytmuschor das Konzert eröffnet. Den Song „You raise me up“ begleitete Ida Wunderlich auf der Geige und bei dem weltberühmten Lied „Mull of Kintyre“ gehörten natürlich Dudelsackspieler mit auf die Bühne. Auf der Querflöte spielte Ina Wild. Die „Kocher Clan Pipe Band“ präsentierte die Einzigartigkeit der schottischen Musik mit dem Klang ihrer Bagpipes und dumpfen Tönen der Drumbs. Durch ihr überzeugendes und lebendiges Spiel vermittelten sie gute Laune und Partystimmung. Bei ihrem weiteren Auftritt wurde zudem ihr Didgeridoo als rhythmisches Begleitinstrument wunderbar eingesetzt.

Danach hieß es Bühne frei für die Tanzgruppe der Siebenbürgen Sachsen, Kreisgruppe Aalen, für zwei beschwingte schottische Bühnentänze. Der Gemischte Chor zeigte, dass irische Lieder auch mit deutschem Text brillant klingen können. Solist Joachim Kübler mit seiner grandiosen Stimme erzählte zusammen mit dem Männerchor die Liebesgeschichte einer walisischen Königstochter im Lied „Myfanwy“. Die Musikgruppe mit Ida Wunderlich mit typisch irischer Gitarre und den obligatorischen Geigen verzauberte mit drei schottischen Melodien die Gäste durch die Vielfalt der schottischen Musik und Fiddle-Spiel.

Den echten irischen Harfen der Sinfonia Celtica unter Susanne Engel gehörte dann die Bühne. Die vier Spielerinnen konnten mit ihren Himmelsklängen die Zuhörer in Bann nehmen, die durch die zarten und beschwingten Töne einer Flötenbegleitung komplettiert wurde.

Wie gewöhnlich kommt das Highlight des Konzerts zum Schluss. Der Rhythmuschor bot Allerfeinstes aus der irischen Volksmusik lebhaft und mit Elan. Insbesondere bei „Whiskey in the Jar“, das von Joachim Bilek mit dem Klavier begleitet wurde. Als letzter Song durfte, von beiden Chören vorgetragen, „Amazing Grace“ hervorragend dargeboten, nicht fehlen. Im Saal konnte man eine Gänsehautstimmung regelrecht fühlen. Ein tobender Applaus und Standing Ovation war verdienter Lohn für alle Konzertbeteiligte.

(Erschienen in der Ipf & Jagst Zeitung vom 17.10.2013, Autorin: Renate Schneele)

Bilder zum Konzert sind in unserer Bildergalerie

 

Begeisterung für Chorkonzert 2013

Schottische und irische Klänge

Irisch-schottischer Abend in Westhausen sorgt für ein ausverkauftes Konzert

Das diesjährige Konzert der Concordia Westhausen am Samstagabend war ein grandioser Erfolg. Neben den beiden Chören unter der Gesamtleitung von Peter Waldenmaier waren Solist Joachim Kübler, Joachim Bilek am Piano, Ida Wunderlich an der Geige, Ina Wild mit der Flöte und Wolfgang Röhrl an der Gitarre mit von der Partie.


Es war ein grandioser Abend mit irischer und schottischer Folk-Musik, zu dem der Gesangverein Concordia Westhausen eingeladen hatte. Da viele Iren in der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Amerika auswanderten, blieb ihre Musik in der USA lebendig. Von dort aus trat der Irish Folk seinen Siegeszug durch die ganze Welt an. Am Samstag revolutionierten unzählige Akteure diese Musik in Westhausen und boten einen Querschnitt durch die verschiedenen Musikstile beider Länder. Als Huldigung an den großen schottischen Dichter Robert Burns eröffnete der Rhythmuschor den Abend mit einem seiner Werke: „Gin a body“. Dann begeisterten sie mit der inoffiziellen Hymne der Stadt Dublin: der Ballade „Molly Malone“.

Danach machten die ambitionierten Sänger einen Sprung nach Schottland, um die beiden Länder gesanglich mit „Mull of Kintyre“ zu verbinden. Denn, so erinnert Solist Joachim Kübler, der den Abend geistreich und liebevoll moderierte, „das Mull of Kintyre ist das Irland am nächsten liegende Kap im Süden der schottischen Halbinsel.“ Die „Kochen Clan Pipe Band“ begleite den Rhythmuschor mit Dudelsäcken bei diesem Stück. Die Tanzgruppe der Siebenbürgen Sachsen aus Aalen lockerte den Abend mit Tanzeinlagen auf. Der gemischte Chor trug die wunderschöne Komposition, „Des Sommers letzte Rose“ vor.

Joachim Kübler glänzte mit einem Solo: Er „erzählte“ zusammen mit dem Männerchor die Geschichte des Mädchens „Myfanwy“ – und zwar auf Walisisch. Daran schlossen sich wieder irische Volkslieder an, gespielt von einer eigens dafür zusammengestellten Band, voller Rhythmus und Leidenschaft.

Susanne Engel entführte mit ihren Spielerinnen in die Welt der Kelten und setzte einen Kontrastpunkt mit den irischen Harfen. Gekrönt wurde der Abend mit „Scarborough fair“. Spätestens bei den Whiskyproben im authentisch gestalteten Concordia-Pub „Paddy“ kam die Erleuchtung.

Autorin: Susanne Rötter
Der Beitrag erschien am 14. Oktober 2013 in der "Schwäbischen Post".
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der "Schwäbischen Post".

 Bilder des Konzerts sind in unserer Bildergalerie

Aktuelles:


Singstunden:
Rhythmus-Chor immer mittwochs um 20 Uhr in der Propsteischule.
Gemischter Chor immer donnerstags um 19.30 Uhr in der "Sonne".